Was ist Ergotherapie?

„Tätig sein hat heilende Wirkung!“ – ein Grundsatz, der treffsicher die Inhalte der
Ergotherapie beschreibt. Ergotherapeuten behandeln Menschen aller Altersgruppen
mit physischen, psychischen und sozialen Beeinträchtigungen. Sie
unterstützen die Erhaltung, Verbesserung oder Wiedererlangung der individuellen
Handlungsfähigkeit in allen Lebensbereichen. Im Zentrum steht dabei das Üben
alltäglicher Handlungen, das Training des motorischen Geschicks sowie die
Lösung von Aufgaben, die Konzentration und Aufmerksamkeit fördern.


In der Ergotherapie werden Menschen mit motorisch-funktionellen,
sensorisch-perzeptiven, neuropsychologischen und psychosozialen
Störungen behandelt.


Ziele der Ergotherapie


Eine durch Krankheit, Behinderung oder Verletzung verloren gegangene oder
nicht vorhandene Handlungsfähigkeit, sowohl im Alltag als auch in Schule und
Beruf, wieder zu erlangen.


Ein Leben in maximaler Selbständigkeit und Unabhängigkeit,
das Erreichen selbst gesteckter Ziele des Patienten, sowie die Verbesserung der
Lebensqualität und die Teilhabe am gesellschaftlichen Umfeld.


Die Verbesserung von körperlichen, geistigen und psychische Funktionen
des Menschen, um einen strukturierten Tagesablauf und eine gute
Kommunikation zu ermöglichen.

Ergotherapie für Kinder

Bei folgenden Störungsbildern:
Konzentrationsstörungen I Wahrnehmungsstörungen
Entwicklungsstörungen I Verhaltensstörungen
Störungen in den zwischenmenschlichen Beziehungen
ADHD I ADHS I Dyskalkulie
Ergotherapie

Ergotherapie für Erwachsene

Bei folgenden Störungsbildern und Krankheiten:
Schlaganfall I Schädel-Hirn-Trauma
Lähmungen I Multiple Sklerose (MS)
Schizophrenie I Depressionen
Morbus Parkinson I Morbus Alzheimer
Demenz I Morbus Sudek (CPRS)
Rheumatischen Erkrankungen I Arthritis I Arthrose
Hand-Arm-Schulter-Verletzungen I Amputationen
Handverletzungen